Die von POOL FOR NATURE eingesetzte Technik zur Wasserumwälzung und Filtration des Badewassers basiert auf Grundlagen, die bereits seit 1998 Anwendung und stetige Weiterentwicklung erfahren. Diese erfüllen alle gängigen Richtlinien zum Betrieb von biologisch betriebenen Badegewässern.
Generell machen wir uns die automatisch ablaufenden Mechanismen der biologischen Wasserklärung eigen, wie sie beispielsweise in natürlichen Gewässern nach immer gleichen Gesetzen ablaufen. Wir unterstützen und idealisieren diese Prozesse, indem wir Anreize schaffen, stetig und mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit die Klärung und Filtration des Wassers zu fördern. Dabei verzichten wir bewusst auf den Einsatz von keimtötenden Chemikalien oder UV-Strahlung.
Wie in einem Trinkwasserwerk werden mechanische und biologische Reinigungsstufen nacheinander geschaltet, um Nährstoffe und schädliche Keime aus dem Badewasser wirkungsvoll zu entfernen.
Ein reiner Hydraulik-Kreislauf säubert die Oberfläche des Gewässers von Schwebteilen. Gleichzeitig findet eine hydraulische Durchmischung des Wasserkörpers statt.
Der zweite Kreislauf dient bei POOL FOR NATURE der eigentlichen Wasserklärung. Herzstück ist ein biologisch aktiver Filter, in dessen Kern Mikroorganismen für den Abbau von Nähr- und Schadstoffen sorgen. Dabei wird ein exakt definierter Volumenstrom des aufzubereitenden Wassers in den biologisch aktiven Filter eingespeist. Im Filterkern wird ein Anreiz für Mikroorganismen geschaffen, sich genau dort anzusiedeln und fortan für den relevanten Abbau von Nähr- und Schadstoffen zu sorgen. Durch die fortlaufende sozusagen mundgerechte Anlieferung von „Nahrung“ leben und entwickeln sich diese Mikroorganismen prächtig und unterstützen uns als stille Helfer in idealer Weise. Selbstverständlich ist der Filter samt Inhalt in regelmäßigen Intervallen einfach rückspülbar und somit dauerhaft regenerierbar.
Ein solcher Filter ist sowohl im Eintopf- als auch im Zweitopfverfahren realisierbar. Die besondere Bauweise macht ihn bei POOL FOR NATURE auch optisch ansprechend und unauffällig. Die Baugröße des Filters steht in Relation zum Beckenvolumen und bewegt sich lediglich bei 15 bis 20 % der Gesamtfläche der Anlage. Damit werden auch Minipools und Saunabecken leicht realisierbar.